Weitere 36 Prozent der befragten Wahlberechtigten gehen davon aus, dass Friedrich Merz 2026 zwar noch im Amt bleibt, aber noch vor dem Jahr 2029 abgelöst wird. Lediglich 29 Prozent trauen ihm zu, bis zur nächsten regulären Wahl durchzuhalten. 17 Prozent äußerten sich in dieser YouGov-Umfrage im Auftrag der DPA nicht zu diesem Thema.
Die aktuellen Daten (erhoben zwischen dem 14. und 17. August unter 2091 Wahlberechtigten) bestätigen ein tiefsitzendes Misstrauen gegenüber dem Kanzler. Auch der personelle Umbau, den Merz vor der Sommerpause in Kabinett, Fraktion und CDU-Spitze forciert hatte, verfehlt somit die gewünschte Wirkung, berichtet dazu auch aktuell die WELT: 36 Prozent der Befragten sind überzeugt, der Kanzler habe dadurch stark an Autorität in der eigenen Partei verloren, weitere 31 Prozent sehen eher einen Autoritätsverlust. Lediglich ein Prozent attestiert ihm einen starken Gewinn, fünf Prozent eher einen solchen. Für 19 Prozent hat sich nichts verändert.
Besonders bitter fällt für Merz der direkte Vergleich mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst aus: Nur neun Prozent halten Merz persönlich für den geeigneteren Bundeskanzler, während 25 Prozent Wüst den Vorzug geben. Zwei Drittel der Befragten wollten oder konnten sich nicht festlegen.
PUTIN STECKT DAHINTER? Bundesregierung will bei Leipzig-Drohne handeln! I WELT STREAM






