Volkswagen zieht bei seinem deutschen Produktionsnetz offenbar die Reißleine. Der Vorstand des Konzerns hat laut einem internen Strategiepapier einstimmig beschlossen, die Produktion an vier Standorten auslaufen zu lassen. Betroffen sind Emden, Zwickau, Hannover und der Audi-Standort Neckarsulm. Insgesamt arbeiten dort rund 40.000 Menschen.
Nach den Plänen soll in Emden und Zwickau 2031 Schluss sein, in Hannover 2032 und in Neckarsulm 2034. Die Werke sollen allerdings nicht unmittelbar geschlossen werden. Stattdessen sollen sie nach dem Ende der derzeitigen Modelle keine neuen Produktionsaufträge mehr erhalten – sie würden damit schrittweise „leerlaufen“. Nach Einschätzung der Wirtschaftswoche könnte der Vorstand diesen Schritt sogar ohne Zustimmung des Aufsichtsrats umsetzen.
Der Grund ist vor allem Geld. Nach Informationen der Wirtschaftswoche lagen die Fabrikkosten der deutschen Standorte 2025 im Durchschnitt bei 6490 Euro pro Fahrzeug. In europäischen Werken außerhalb Deutschlands waren es dagegen nur 2832 Euro. Gleichzeitig kämpft Volkswagen in Europa mit Überkapazitäten von mehr als 500.000 Fahrzeugen.
DEUTSCHLAND: Putin geht bei Rache noch weiter! Russland reagiert auf Sanktionen I WELT STREAM













