Nach einem Telefongespräch mit Wladimir Putin kündigte Donald Trump in der Nacht auf Samstag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social an, Russland werde umgehend mehr als 300.000 Tonnen Diesel für den amerikanischen und weltweiten Markt freigeben. Im November sollen weitere 500.000 Tonnen folgen, danach eine Million Tonnen.
Abhängig vom Zustand der russischen Raffinerien, die unter ukrainischen Drohnenangriffen leiden, könnten kurzfristig weitere drei Millionen Tonnen hinzukommen. Trump sprach von einem „hoch erfolgreichen“ Gespräch und versprach, die Dieselpreise für alle Amerikaner und die Welt würden „in Rekordtempo und stark“ sinken.
Das US-Finanzministerium reagierte sofort: Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) erließ die General License 135, die Verkauf, Lieferung, Entladung und Import von Diesel russischer Herkunft – einschließlich in die USA – bis zum 7. April 2027 erlaubt. Die Lizenz hebt nicht die Einfrierung von Vermögenswerten der russischen Zentralbank, des Nationalen Wohlstandsfonds oder des Finanzministeriums auf. Andere Sanktionen bleiben in Kraft. Das Weiße Haus sprach von mehr als 4,8 Millionen Tonnen insgesamt. Die USA exportieren selbst 1,5 Millionen Barrel Diesel pro Tag, 300.000 Tonnen entsprechen etwa 2,25 Millionen Barrel.
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