„Heute vor 59 Jahren ermordeten bolivianische Reaktionäre eine der bekanntesten Figuren der jüngeren Geschichte: Ernesto Che Guevara.“ So beginnt der X-Post des linken Bundestagsabgeordneten Sören Pellmann, dessen Lob für den Massenmörder sich in den nachfolgenden Sätzen nur noch steigert. Dieser gelte als „Befreier vieler Länder, die unter teils brutaler Vorherrschaft westlicher Imperialisten litten.“
Seine Ermordung sei das Ende des „bolivianischen Befreiungskampfes“ gewesen. Der Linkenpolitiker betont unmissverständlich: „Doch der Geist Guevara’s lebt in uns allen weiter.“ Es ist eine mörderische Botschaft, die mit einer Selbstverständlichkeit öffentlich geäußert wird, die staunen lässt.
Die Linke ist sozialistisch und antisemitisch. Das ist bekannt und müsste eigentlich Grund genug sein, um mit ihren Politikern nicht zusammenzuarbeiten. SPD und Grüne lassen sich davon jedoch nicht stören und arbeiten gerade sogar an einer gemeinsamen Koalition in der deutschen Hauptstadt. Jetzt bekennt sich ein linker Bundestagsabgeordneter zur politischen Gewalt. Anders lässt sich sein Post nicht interpretieren.
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