Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach sich in seiner ersten Rede in seinem millionenteuren Übergangsquartier für eine Einwanderungsgesellschaft und gegen völkisches Denken aus. Er warnt vor der AfD, ohne die Partei dabei beim Namen zu nennen.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich klar zur Zuwanderung bekannt und vor einer Diskriminierung eingebürgerter Menschen gewarnt. „Es gibt keine Staatsbürger erster oder zweiter Klasse“, sagte er in Berlin: Er wünsche sich ein Land, „das Zusammenhalt statt Ausgrenzung wählt, das jedem eine Absage erteilt, der Fantasien von völkischer Abschottung entwickelt“.
Das „deutsche Volk“ im Sinne der Verfassung umfasse auch jene, die hinzugekommen seien. „Dieses Land gehört allen, die rechtmäßig hier leben, die es täglich gestalten, die hier groß und alt werden, lernen und arbeiten, hoffen und streiten.“Das Grundgesetz kenne keine Volksgemeinschaft gleichen Blutes und keine Privilegien für sogenannte „Biodeutsche“, betonte Steinmeier bei einer Podiumsdiskussion in seinem Amtssitz.
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