Starlink attackiert klassisches Geschäftsmodell von Telekom und Co.

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Starlink attackiert klassisches Geschäftsmodell von Telekom und Co.
Bildquelle: Tichys Einblick

Diese Nachricht schlug zum Ende der Woche ein wie eine Bombe: Starlink, die Tochterfirma von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX, greift den Mobilfunkmarkt an. Und alles steht auf dem Prüfstand: Netzzugang, Funkmasten, Frequenzen und Preise. Gelingt der Coup, wäre dies eine der größten Marktverschiebungen seit Einführung des Smartphones. Im späten Freitagshandel rutschte das Marktsegment um T-Mobile, Telekom, Verizon und AT&T in den roten Bereich – am Markt ahnt man, dass auf die etablierten Player harte Jahre zukommen.

In der Flughöhe der Satelliten liegt die Besonderheit: Geostationäre Satelliten kreisen gewöhnlich in einer Höhe von 36.000 Kilometern über der Erde, die Starlink-Satelliten befinden sich lediglich in 550 Kilometern Distanz – Signallaufzeiten werden so dramatisch verkürzt. Mithilfe von Laserverbindungen zwischen den Satelliten ergibt sich auf diese Weise ein Netzwerk im All, das die Datenströme, die Starlink erreichen, weiterleitet, ohne zuvor eine Bodenstation erreichen zu müssen.

Noch geben sie sich gelassen in den Reihen von Telekom, AT&T und Verizon. Ein Sprecher von Verizon nannte Frequenzen ohne eigenes Netz ungenutzte Funkwellen – doch Starlink errichtet sein Netz im Himmel bereits selbst. Laut Jefferies könnte sich das Unternehmen zudem bei Mastenbetreibern wie American Tower einmieten, deren Aktien bezeichnenderweise nachbörslich zulegten – wissen sie dort mehr, als sie bislang bekannt gegeben haben?

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