Denen mit linken Auferstehungshoffnungen lässt sich sagen: Es ist vollbracht. SPD und Grüne haben in Berlin den Sondierungsgesprächen mit der LINKEN zugestimmt. Nun wurde Berlin schon öfter links regiert, aber länger nicht mehr unter Führung der umbenannten SED. Aber nun rückt die vereinte Hauptstadt einer neuen Rot-Front mit grünen Tupfern näher denn je.
Die Zahlen sind eindeutig: In Berlin verhalfen die muslimischen Wähler der LINKEN zum Sieg. Zu 51 Prozent wählten Muslime die linksradikale Partei, die kein Geheimnis aus ihren Verstaatlichungsplänen macht. Wäre Berlin eine rein-muslimische Stadt, dann könnten die LINKEN folglich auf die absolute Mehrheit hoffen – so die Katholische Nachrichten-Agentur. Bislang müssen sie sich mit 25,7 Prozent aller Wähler zufriedengeben, die ihr Kreuz bei der LINKEN machten.
Doch all diese Parteitaktiken sind nur Winkelzüge des Augenblicks, berechnet auf die nächsten Monate, allenfalls wenige Jahre. Wenn sich die Mehrheitsverhältnisse der deutschen Hauptstadt wirklich so radikal verändern sollten – vieles deutet in diese Richtung –, dann bräuchte die LINKE eine neue Taktik, die weniger auf Underdog macht und näher an den innermuslimischen Konsens rückt. Dann wäre es vielleicht doch Zeit, dass Heidi Reichinnek ihr wallendes Haupthaar, wenn nicht verhüllt, dann doch etwas dezenter arrangiert. Sie wirkt derzeit eher wie eine Kreuzung aus Judith und Samson und bildet vermutlich kein echtes Identifikationsangebot für fromme Muslime.
Jedenfalls ist sich Reichinnek sicher, dass straffällige Ausländer – also laut PKS viele tausend Syrer und Afghanen – nichts in ihren Heimatländern zu suchen haben, dafür aber alles in deutschen Gefängnissen, dem überlasteten Maßregelvollzug für „psychisch Kranke“, am Ende nach Freilassung auch wieder auf deutschen Straßen.
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