„Sie werden von meinem Anwalt hören“: Köktürk droht CDU-Mann nach Antisemitismus-Vorwurf

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„Sie werden von meinem Anwalt hören“: Köktürk droht CDU-Mann nach Antisemitismus-Vorwurf
Bildquelle: Apollo News

Anlässlich des dritten Jahrestags des Hamas-Massakers an israelischen Zivilisten am 7. Oktober 2023 fand am Mittwoch eine Bundestagsdebatte statt, in der über Israelhass, Antisemitismus und die Legitimität von Israelkritik diskutiert wurde. Nachdem der CDU-Abgeordnete Jürgen Hardt die Linken-Politikerin Cansın Köktürk für ihre israelfeindliche Agitation in den sozialen Medien kritisiert und ihr Antisemitismus vorgeworfen hatte, drohte Köktürk ihm unmittelbar mit juristischen Konsequenzen.

Es sei ihre Pflicht als Bundestagsabgeordnete, sich „hinter die Verfassung, hinter Menschenrechte und hinter das Völkerrecht zu stellen“, sagte Köktürk und warf Hardt vor, dies nicht zu tun. „Sie erwähnen mit keinem Wort den Genozid an den Palästinensern. Und hier hört der Dialog für mich auf“. Es sei „nach jeder Definition antisemitisch, den israelischen Staat mit dem Judentum gleichzusetzen“ und deshalb illegitim, ihr Antisemitismus vorzuwerfen. „Sie werden von meinem Anwalt hören“, beendete sie ihre Kurzintervention.

Hardt gab zuvor an, er sei „entsetzt über das Video der Kollegin Köktürk, das sie vor vier Tagen gepostet hat“. Darin habe sie, so Hardt, in einer „für einen Abgeordneten völlig unwürdigen, schnoddrigen Art und Weise“ über den Nahostkonflikt geredet und damit „das Geschäft der radikalen Extremisten auf beiden Seiten“ bedient. Hardt forderte die Linkspartei deshalb dazu auf, sich von Köktürk zu distanzieren.

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