Selbstkastration der CDU Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund (AfD) nennt Boykott der Ministerpräsidenten-Wahl „Respektlosigkeit gegenüber dem Wählerwillen“!

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Selbstkastration der CDU Sachsen-Anhalt: Ulrich Siegmund (AfD) nennt Boykott der Ministerpräsidenten-Wahl „Respektlosigkeit gegenüber dem Wählerwillen“!
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Der Kandidat der AfD für das Amt des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, hat die Entscheidung der CDU-Landtagsfraktion, die für Dezember geplante Ministerpräsidentenwahl im Magdeburger Landtag zu boykottieren, als „Respektlosigkeit gegenüber dem Wählerwillen“ scharf kritisiert. CDU-Fraktionschef Sven Schulze hält an der Selbstkastration seiner Partei fest. Das Medienecho ist einhellig – Tenor: Die CDU hat fertig!

Ulrich Siegmund sagte dem „Mitteldeutschen Rundfunk“ (MDR), die von der CDU-Fraktion beschlossene Nichtteilnahme an der Ministerpräsidentenwahl im Dezember sei eine „Respektlosigkeit gegenüber dem Wählerwillen“. In der Union herrsche offenbar „große Verzweiflung über eine politische Zukunft ohne die CDU“.

Um mögliche Stimmen für Siegmund aus der CDU zu verhindern, will die Unions-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt bei der Wahl des Ministerpräsidenten geschlossen den Plenarsaal verlassen. Das hatten die 15 CDU-Abgeordneten bei der Fraktionssitzung am Dienstag bei einer Enthaltung mehrheitlich beschlossen.

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