Kabinett einigt sich auf Zuckersteuer

vor etwa 1 Stunde

Kabinett einigt sich auf Zuckersteuer
Bildquelle: NiUS

Die Bundesregierung hat ihre Pläne für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke vorangebracht. Das Kabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Vorschlag für die Bundestagsfraktionen von Union und SPD. Für Verbraucher könnten dadurch etwa Limonaden, Eistees und Energydrinks teurer werden. Nun muss der Bundestag darüber entscheiden.

Die zusätzliche Abgabe soll Getränke erfassen, denen Zucker zugesetzt wurde und deren Gesamtzuckergehalt mindestens fünf Gramm je 100 Milliliter beträgt. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums zählen dazu neben klassischen Softdrinks auch Fruchtsaftgetränke mit Zuckerzusatz.

Für zahlreiche andere Getränke ist keine zusätzliche Besteuerung vorgesehen. Ausgenommen bleiben reine Frucht- und Gemüsesäfte, ungesüßte Schorlen sowie sogenannte Zero-Getränke, die Süßungsmittel enthalten. Auch alkoholische Getränke und alkoholfreie Varianten von Bier, Wein oder Cocktails sollen nicht unter die neue Steuer fallen.

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