Nach dem Messerangriff am Welfen-Gymnasium im bayerischen Schongau prüfen Ermittler ein mögliches extremistisches Motiv, berichtet die Bild.
Die bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) hat die Ermittlungen gegen den 16-jährigen Tatverdächtigen übernommen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft München mit. Wegen der laufenden Ermittlungen gibt die Behörde derzeit keine weiteren Auskünfte.
Ermittler prüfen ein Schreiben (liegt NIUS vor), das dem mutmaßlichen Täter zugeschrieben wird. Darin werden Religionsgemeinschaften und verschiedene Bevölkerungsgruppen beleidigt – darunter auch Mitschüler und Lehrer. Persönliche Angaben in dem auf Englisch verfassten Schreiben, etwa zum Alter und zu Schulproblemen, deuten stark darauf hin, dass der 16-Jährige selbst der Autor ist. Zudem wird untersucht, ob die Tat per Livestream übertragen werden sollte.
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