Nach Angriff auf Neue Medien: Günthers CDU verliert 16 Prozentpunkte – AfD seit 2022 vervierfacht

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Nach Angriff auf Neue Medien: Günthers CDU verliert 16 Prozentpunkte – AfD seit 2022 vervierfacht
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Nach der Attacke von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther gegen Neue Medien erlebt die CDU in seinem Bundesland einen Umfrageschock: In der Insa-Umfrage für die Bild, die am Dienstag veröffentlicht wurde, verliert die Partei gegenüber der letzten Erhebung des Instituts im Januar 2025 zwölf Prozentpunkte und landet bei nur noch 27 Prozent – bei der letzten Landtagswahl 2022 hatte sie noch mit 43,4 Prozent an der absoluten Mehrheit gekratzt.

Der mit Abstand größte Gewinner seit dem ist die AfD – 2022 erhielt sie lediglich 4,4 Prozent und flog damit erstmals aus einem Landtag. Jetzt steht die Partei bei 18 Prozent, ist zweitstärkste Kraft und konnte auch gegenüber Januar 2025 vier Prozentpunkte hinzugewinnen. Auch Günthers Koalitionspartner, die Grünen, konnten zuletzt vier Prozentpunkte hinzugewinnen, sind jedoch mit 17 Prozent nur drittstärkste Kraft.

Die SPD fällt derweil um einen Prozentpunkt zurück und erhält nur noch 15 Prozent. Dahinter kann sich direkt die Linke positionieren, die wieder aufgeführt wird und sieben Prozent erhält. Im Januar 2025 wurde sie nur unter den sonstigen Parteien erfasst – diese verlieren ohne sie vier Prozentpunkte. Auch die FDP unter ihrem neuen schleswig-holsteinischen Landeschef Wolfgang Kubicki konnte hinzugewinnen: Während sie vor anderthalb Jahren noch bei vier Prozent stand, würde sie bei einer Wahl jetzt sechs Prozent erhalten. Die dänische Minderheitenpartei SSW verbleibt unterdessen bei sechs Prozent.

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