Wegen „Ching Chong Chang“: SPD-Abgeordneter fordert Umerziehungskurse für Andrea Kiewel

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Wegen „Ching Chong Chang“: SPD-Abgeordneter fordert Umerziehungskurse für Andrea Kiewel
Bildquelle: Apollo News

Nachdem Andrea Kiewel wegen der stereotypen Nachäffung der chinesischen Sprache im ZDF öffentlich in die Kritik geraten ist, fordert der SPD-Abgeordnete Marcel Hopp Konsequenzen für die Moderatorin – sie soll zu sogenannten Antirassismus-Trainings verpflichtet werden. Andrea Kiewel fände es „offensichtlich völlig normal und lustig“, sich rassistisch zu äußern, beschwerte sich der Politiker, der für die SPD im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, in einem Video auf seinem Instagram-Account.

Er sei „fassungslos, dass wir im Jahr 2026 noch immer darüber reden müssen, wie normalisiert öffentlich getätigter Alltagsrassismus ist – und das auch noch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“. Deshalb fordert Hopp Maßnahmen, um Kiewels „Denkmuster“ zu „beheben“.

Kiewel hatte in einer Ausgabe des ZDF-Fernsehgartens eine seltene Sammlung mehrsprachiger Pokémon-Spielkarten kommentiert – und die jeweiligen Sprachen stereotyp nachgemacht. So kommentierte sie die italienische Karte etwa mit einem affektierten „Ciao“ oder die französische Karte mit „Bonjour“. Die japanische Karte, die Kiewel irrtümlich als „chinesisch“ identifizierte, kommentierte sie mit: „Ching Chong Chang“.

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