Woke is broke

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Woke is broke
Bildquelle: Tichys Einblick

Das sind wir nicht gewohnt. Schauspieler sind nicht bekannt dafür, politisch hellwach zu sein. Die sind gern woke und sehen sich auf Mission, die Welt zu retten, das Klima oder propagieren No Border, no Nation. Und niemals würden sie in die Hand beißen, die sie füttert: Kulturschaffende sind bekanntlich staats- und regierungstreu bis zur Selbstverleugnung. Insofern ist das mindestens bemerkenswert, was sich da gerade besonders bei den Frauen tut. Und das auch noch auf Wohlfühlevents wie der Emmy-Party am vergangenen Freitag in Berlin, wo hunderte Vertreter aus Medien, Kultur, Wirtschaft und Politik im exklusiven Schlosshotel zusammenkamen.

Schauspielerin Tina Ruland hält sich noch weniger zurück und holt zum ganzen großen K.O.-Schlag aus. Da wächst kein Gras mehr. Auf die Frage, was in Deutschland passieren wird, antwortet Ruland: „Na, wir wissen alle, was passieren wird. Und ganz ehrlich, daran sind nicht die Bürger schuld, daran ist auch nicht die AfD schuld, daran sind einzig und allein die Altparteien schuld, die schlechte Politik machen.“

Auch Schauspielerin Simone Thomalla macht bei dem geforderten Konsens nicht mehr mit: „Wir sind in einer Demokratie, wo man aber letzten Endes irgendwo nicht mehr sagen kann, was man denkt.“ „Und immer diese Verbote“, legt sie nach. „Verbieten, verbieten, verbieten, AfD verbieten. Nein, sich um die Probleme kümmern der Menschen, die sie dahin bringen, die AfD zu wählen. Das ist die Alternative und nicht immer nur verbieten!“

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