Der Weg zum Kollektivismus führt über die Staatswirtschaft

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Der Weg zum Kollektivismus führt über die Staatswirtschaft
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Zwei starke Tendenzen halten die westliche Kultur derzeit in Atem. Zum einen stößt der Islam in das spirituelle Vakuum vor, das ein zahnloses und in weiten Teilen geistloses Christentum hinterlassen hat. Es stellt sich heraus, dass eine Kirche, die zur moralisierenden grünen NGO verzwergt ist, den Menschen keinen Trost und keinen Halt angesichts existenzieller Fragen unseres Seins anbieten kann. Zum Zweiten – und diese Tendenz ist in der Europäischen Union geradezu zum Paradigma geworden – beobachten wir den offen betriebenen Aufbau einer machtvollen Staatswirtschaft.

In zahlreichen Staaten der westlichen Welt erreichen die Staatsquoten inzwischen die bedenkliche Marke von 50 Prozent. In ihr kristallisiert sich, was man zu Recht als Staatsgläubigkeit bezeichnen würde: der Wunsch, dem Staat die Verantwortung für die eigene Existenz von der Wiege bis zum Grab in die Hände zu legen. Dieser greift dabei nicht nur als Regulierer, Kümmerer und Kommandeur immer tiefer in Wirtschaftsprozesse und in den Alltag der Menschen ein. Sein Steuerungswunsch bis hin zur Konstruktion eines regelrechten Nanny-Staates, der nur noch pro forma als Wohlfahrtsstaat gilt, verschlingt Unsummen und lässt die Abgaben immer weiter steigen.

Trump befindet sich bereits im Wahlkampfmodus und hat das Thema der Kommunismus-Gefahr für sich entdeckt. Im November stehen die wichtigen Midterm-Wahlen an. Dabei werden alle Sitze des Repräsentantenhauses und rund ein Drittel des Senats neu besetzt. Doch Donald Trump nutzt den Wahlkampf nicht nur für klassische Themen. Bei einer Rede zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit warnte Trump vor einer „Wiederkehr der kommunistischen Bedrohung“ in den Vereinigten Staaten. Es handele sich nicht um die üblichen politischen Differenzen, so Trump. Es gehe um eine sehr reale Gefahr, die die amerikanische Freiheit bedrohe.

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