Während Sachsen bei Theatern und Orchestern spart, steigen die Ausgaben für Asylbewerber in die Hunderte Millionen

vor etwa 1 Stunde

Während Sachsen bei Theatern und Orchestern spart, steigen die Ausgaben für Asylbewerber in die Hunderte Millionen
Bildquelle: NiUS

Große Kunst oder große Migration? Sachsens Kulturszene muss sich entscheiden ...

Am 5. Oktober haben in Dresden Hunderte Kulturschaffende am Theaterplatz vor der Semperoper demonstriert. Dieses Mal nicht für Flüchtlinge, das Klima oder die Hamas, sondern für ihren Geldbeutel. Konkret gingen sie auf die Straße, um gegen Kürzungen der sächsischen Landesregierung im Kulturhaushalt zu protestieren. Die Kulturschaffenden, in der Hauptsache Sänger, Schauspieler, Tänzer, Dirigenten und Regisseure, haben Angst vor stagnierenden Einkommen, sinkenden Zuschüssen und ausbleibenden Subventionen.

Eine solche Demonstration wird keinen überraschen, der weiß, wer die deutschen Theater und Opernhäuser finanziert: nämlich der Steuerzahler. 82 Prozent des Budgets aller Theater und Opernhäuser kommen aus Steuermitteln. Solange die Steuergelder üppig fließen, können Theater und Opernhäuser auch vor halb leeren Häusern spielen, und viele tun das auch. Deutsche Theater sind Steuerzahlertheater. Alle großen und wichtigen Theater sind Eigenbetriebe von Städten und Ländern und ihre Mitarbeiter Beschäftigte des öffentlichen Dienstes.

Und als solche verdienen sie gut, sind auch bei Versagen unkündbar, dürfen ab 60 ihre wohlverdiente Altersteilzeit genießen und bekommen – soweit sie Beamte sind – nach ihrem Ausscheiden keine Rente, sondern eine schöne Pension, die weit über der deutschen Durchschnittsrente liegt. Vom Intendanten bis zum Kulissenschieber, vom Generalmusikdirektor bis zur Souffleuse – den Mitarbeitern von Theatern und Opernhäusern geht es in Deutschland gut – egal, ob sie viel oder wenig leisten, große oder nicht so große Künstler sind, Kultur schaffen, die allen oder keinem gefällt.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel