Anleger sollen um Millionen betrogen worden sein: Ermittlungen gegen Energiewende-Unternehmer

vor etwa 2 Stunden

Anleger sollen um Millionen betrogen worden sein: Ermittlungen gegen Energiewende-Unternehmer
Bildquelle: Apollo News

Das Unternehmen Isar-Amper Erneuerbare Energien GmbH warb damit, „den Markt für erneuerbare Energien für Jedermann zu erschließen“. Durch „lukrative“ Blockheizkraftwerke sollten Privatpersonen, die ihr Erspartes investieren, Geld verdienen. Doch das Unternehmen könnte seine Kunden betrogen und um Zehntausende Euro geprellt haben. Für einzelne Käufer droht ein Schaden von mehreren zehntausend Euro. Denn es könnte sein, dass sie nicht nur ihr bisher gezahltes Geld nicht wiederbekommen, sondern noch obendrauflegen müssen.

Die Firma warb in einem Prospekt von 2014 mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Sicherheit: Denn Netzbetreiber seien laut EEG verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abzunehmen, und Vergütungen müssten für zwanzig Jahre gezahlt werden. Man warb mit „20 Jahren Sicherheit“. Allerdings bestand der Anspruch auf die Vergütungen nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt waren.

Wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg gegenüber Apollo News bestätigte, werden „derzeit umfangreiche Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßig begangenen Betrugs“ gegen vier Verantwortliche des Unternehmens geführt. Weitere Details wollte man wegen der laufenden Ermittlungen nicht nennen. Zuerst hatten die Nürnberger Nachrichten über das Thema berichtet.

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