US-Außenminister Marco Rubio hat am Mittwoch in Athen eine historische Rede zum Zustand des Westens gehalten und den Westen, insbesondere Europa, eindringlich vor Gefahren wie Migration, einem Verlust an Souveränität, einem Bürokratiestaat und der Deindustrialisierung gewarnt. Damit knüpft seine Rede an die historischen Reden von Rubio und US-Vizepräsident JD Vance bei den beiden vergangenen Ausgaben der Münchner Sicherheitskonferenz an.
Rubio sprach bei seinem Stopp in Griechenland während seiner Europareise auf dem symbolträchtigen Hügel Pnyx in Athen – dem Hügel gegenüber der Akropolis, auf dem sich in der Antike die athenische Volksversammlung versammelte. Hinter ihm war der Parthenon zu sehen.
Rubio nutzte die Gelegenheit, um zum einen die Tugenden der westlichen Zivilisation herauszustellen – und die Bedeutung des antiken Griechenlands: „Hier in Athen finden wir erstmals die vollständige Ausprägung all jener wesentlichen Eigenschaften, die später den Westen bestimmen sollten: ausgeprägte Individualität und unermüdlicher Ehrgeiz; kühne Entdeckungsfahrten und Erfindungsgeist (…) eine unstillbare Neugier auf die Welt und auf die Prinzipien, nach denen sie funktioniert.“
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