CDU und SPD in Panik – Land und Leute kümmern sie nicht

vor etwa 1 Stunde

CDU und SPD in Panik – Land und Leute kümmern sie nicht
Bildquelle: Tichys Einblick

Friedrich Merz wollte auf Besuch bei Wolodymyr Selenskyj von Kiew aus in der ARD begründen, warum er trotz CDU-Absturz Kanzler bleiben muss, weil ansonst – in seinen Worten – ganz Europa verloren wäre. Hendrik Wüst wollte sich zu Besuch bei Recep Tayyip Erdoğan mit dessen Hilfe durch turkdeutsche Wähler in NRW helfen lassen – im Vergleich zu Merz ein pragmatischer, wenngleich kulturblinder Ansatz.

Den Parteien-Vorderen und Büchsenspannern zeigen die Umfragen-Verläufe, die Brandmauer hat die Flucht ihrer früheren Wähler nicht verhindert – im Gegenteil. Die von CDU und SPD Geflüchteten haben ihre Stimmen der AfD als Nein zu CDU und SPD gegeben. Einen Grund Ja zu ihnen zu sagen, liefern CDU und SPD beharrlich nicht. Denn sie bleiben stur bei ihren Fehlwenden, statt die Fehler zu korrigieren. Die Frage ist nun, setzen CDU und SPD ihren Marsch in die Sackgasse fort, oder findet sich bei ihnen jemand, der aus der Sackgasse herausführt. Die panisch verzweifelte Suche nach dem Weg zum AfD-Verbot ist kurzsichtig. Denn nach einem Verbot ist vor der nächsten Partei und dann vor dem nächsten Verbot der nächsten Partei.

Weit ist der Abstieg der Union in den rot-grün-roten 15-Prozent-Korridor nicht mehr. Merz will es nicht sehen.

Eine bisher nicht verwendete und daher ungewohnte Darstellungsform will noch besser verdeutlichen, in welcher Wähler-Liga sich welche Partei befindet und in welcher Kategoriezone sie sich bewegt. – Welche Darstellung finden Sie besser?

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel