Prinz Reuß (74), der im großen Reichsbürgerprozess als Rädelsführer angeklagt ist, ist Vater einer am Down-Syndrom erkrankten Tochter, deren erste Bezugsperson er war. Seit der Trennung von ihrem Vater leidet sie erheblich. NIUS hat mit Reuß’ Anwalt gesprochen, der bedrückende Details kennt – und auch deshalb die Verhältnismäßigkeit der jahrelangen U-Haft für nicht mehr gegeben hält.
Seit mehr als dreieinhalb Jahren fehlt ihr der Vater im Alltag. Elena Prinzessin Reuß, die das Down-Syndrom hat, lebte bei ihrem Vater. Nach der Scheidung hatte er das Sorge- und Aufenthaltsrecht für seine beiden damals minderjährigen Kinder erhalten. Dann stand am 7. Dezember 2022 ein gigantisches Polizeiaufgebot vor der Tür – und die Welt, wie Elena sie kannte, war mit einem Schlag vorbei.
Seither lebt sie bei ihrer Mutter und spricht kaum noch, wie NIUS von Reuß’ Anwalt Roman von Alvensleben erfahren hat, der in engem Kontakt zur Familie steht. Es ist nicht die einzige bedrückende Folge, die die Trennung vom Vater für sie hat.
Abschluss der Kabinettsklausur: Statements von Merz, Klingbeil und Dobrindt | 26.08.2026














