Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Linken-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. Der 47-Jährige soll nach Informationen der B.Z. einen falschen Gast-Ausweis für den Bundestag angefertigt und einer anderen Person überlassen haben.
Mit dem Dokument soll die Person am 17. März versucht haben, ein Gebäude des Bundestages zu betreten. Der Ausweis wurde dem Bericht zufolge als Fälschung erkannt, der Zutritt daraufhin verweigert. Bei den anschließenden Ermittlungen sei Koçak als mutmaßlicher Urheber des Dokuments festgestellt worden.
Als Polizisten den Abgeordneten mit den Vorwürfen konfrontierten, soll er laut B.Z. seine Verantwortung eingeräumt haben. Koçak habe das Vorhaben als „Social-Media-Projekt“ bezeichnet. Geplant gewesen sei demnach ein Rollentausch.
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