Philipp Nimmermann soll neuer Vorstand der Bundesbank werden, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Insider. Der promovierte Volkswirt war nach seiner Tätigkeit in der Landespolitik als Nachfolger von Patrick Graichen Staatssekretär bei Robert Habeck im Bundeswirtschaftsministerium. Aus politischen Gründen wurde der Grüne bei Amtsantritt der derzeitigen Ministerin Katherina Reiche entlassen.
Nimmermann wäre der erste Grüne im Vorstand der Bundesbank. Er könnte die Nachfolge des CDU-Politikers Burkhard Balz antreten, der zuvor Mitglied des Europäischen Parlaments war und auch Mitglied des Wirtschaftsrats der CDU ist. Seine achtjährige Amtszeit endet regulär im August dieses Jahres. In letzter Zeit trat er mit Werbung für den „digitalen Euro“ in die Öffentlichkeit.
Laut Handelsblatt heben mit der Personalie vertraute Personen hervor, es sei „hilfreich“, dass Nimmermann „politisch versiert“ sei. Neben seinem politischen Gespür werde demnach sein fachlicher Hintergrund aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit bei einer Bank gelobt.
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