Hunderte Milliarden wegen politischer Vorgaben: Sieben Prozent des Umsatzes gehen für Bürokratie drauf

vor etwa 11 Stunden

Hunderte Milliarden wegen politischer Vorgaben: Sieben Prozent des Umsatzes gehen für Bürokratie drauf
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2026 droht das vierte Jahr ohne signifikantes Wachstum der Wirtschaftsleistung zu werden – und eine der schwersten Lasten legt ihr der Staat selbst auf: die Bürokratie. Wie stark die finanzielle Belastung durch Bürokratie für Unternehmen in den vergangenen Jahren tatsächlich angewachsen ist, hat die Deutsche Bundesbank nun erstmals beziffert.

Laut einer Untersuchung, die im aktuellen Monatsbericht der Bundesbank veröffentlicht wurde, stiegen die durchschnittlichen Bürokratiekosten deutscher Unternehmen zwischen 2022 und 2024 von rund fünf auf rund sieben Prozent des Jahresumsatzes – ein Anstieg um fast 50 Prozent in nur zwei Jahren. Grundlage ist eine Befragung von rund 7.000 Unternehmen im Rahmen der Bundesbank-Unternehmensstudie „Bundesbank Online Panel – Firmen“ (BOP-F).

Vor allem kleine Unternehmen leiden unter dem Druck der Bürokratie. Bei ihnen sei der Zusammenhang zwischen Bürokratie und Umsatzentwicklung direkt messbar. Steigen die Bürokratiekosten um einen Prozentpunkt des Umsatzes, sinkt der Umsatz je Beschäftigten laut Bundesbank im Mittel um rund drei Prozent, heißt es in der Untersuchung.

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