Ein gläubiger und anständiger Christ hat das, was die Christdemokraten oder Christsozialen schon lange nicht mehr haben – einen festen Standpunkt und eine aufrechte Haltung. Bestseller Autor und ZDF-Legende Peter Hahne ist so einer. Der 73-jährige mobilisiert auf seinen Friedenskundgebungen tausende Menschen vor allem im Osten. CDU- oder SPD-Politiker können sich bei ihren laufenden Wahlkämpfen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern oder Berlin hingegen mit ihrem spärlichem Publikum in einer Telefonzelle treffen.
Weil Hahne die Missstände der Republik schonungslos offenlegt und die regierenden Verursacher in der Politik benennt, reagiert das Establishment mit seinen linken Hilfstruppen schikanös und auch aggressiv. Denn sein neuer Bestseller „Warum macht ihr uns kaputt?“ trifft die Regierenden ins Mark. An der Kampffront gegen kritische Meinungen ganz vorn dabei steht auch die linksextreme Antifa mit ihren Grundfarben aus dem Nationalsozialismus (schwarz-weiß-rot) auf Fahnen und Symbolen.
Wer hat Angst vor Peter Hahne?, schrieb der Kolumnist schon vor zwei Jahren hier bei Tichys Einblick. Sächsische Medien, politische und kirchliche Linksaktivisten betrieben seinerzeit eine Kampagne gegen einen Redeauftritt des früheren ZDF-Moderators bei einer christlichen Gedenkveranstaltung im ehemaligen DDR-Frauenzuchthaus Hoheneck im 35. Jahr des Mauerfalls.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Im Gegenteil: Die Angst der Herrschenden vor Hahne und seinen tausenden Zuhörern ist größer und ihre Reaktion noch fieser geworden.
So geschehen jüngst in Greifswald, als Hahne vor seinem Auftritt auf dem Marktplatz in der Universitätsstadt Greifswald noch der Strom für die Bühnenakkustik durch die Stadt abgestellt wurde. Seine Organisatoren hatten jedoch pfiffigerweise ein Dieselaggregat für die Lautsprecheranlage dabei.
Mecklenburg-Vorpommern befindet sich voll im Wahlkampf. Die regierende rot-rote Koalition von SPD und SED-Linke sieht ihren Machtverlust voraus, der CDU droht die Einstelligkeit, Grüne und FDP fürchten den Rauswurf und die Alternative für Deutschland klettert auf 36 Prozent in den Umfragen.
Man kann die Greifswalder Aktion auch einen städtischen Boykott nennen. Kein Wunder: Der Oberbürgermeister von Greifswald ist seit 20215 ein Grüner. Stefan Fassbinder heißt er. Eine Gegendemo mit Trillerpfeifen der linken Stadtbildszene war wie selbstverständlich genehmigt.
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