Stehen wir am Beginn einer Wirtschaftswende? Wird am Ende doch noch alles gut? Prosperität findet ihre Wurzeln im Neuen, in neuer Technologie, in effizienterer Produktionsweise, in marktgerechten Produkten. Dabei sind es vor allem Start-ups, junge Hochtechnologiefirmen mit hohem Kapitalbedarf, die emblematisch für diesen Aufbruch ins Unbekannte, mit vielversprechender Zukunft stehen.
Für die Bundesregierung klingt die neueste Erzählung aus dem Start-up-Land wie ein Märchen: Rekord bei den Start-up-Finanzierungen im ersten Halbjahr, meldet das Handelsblatt. Nach Zahlen von PitchBook wurden über neun Milliarden Euro in diese vielversprechenden Betriebe investiert, 800 Millionen Euro mehr als im Rekordjahr 2022. Für Friedrich Merz kommt diese Nachricht wie gerufen – gehen ihm doch im zähen Wahlkampf im Osten die Argumente aus, nachdem der Kanzler unmittelbar nach der Sommerpause die Nachricht verdauen musste, dass sich die Staatsverschuldung im ersten Halbjahr verdoppelt hatte.
Nun wissen wir aber auch, wofür das Finanzkapital verwendet wurde: Ein Drittel der neun Milliarden floss tatsächlich in Unternehmen des Militärsektors. Große Profiteure sind die Firmen Helsing, Quantum Systems und Stark Defence – nicht unbedingt klassische Start-ups, sondern bereits gut etablierte Rüstungskonzerne, die nicht zuletzt von öffentlichen Geldern, Kreditgarantien und dem Sondervermögen Bundeswehr profitieren.
PUTINS KRIEG: Heftiger Schlag von Russland! Brisanter Treffer in Waffen-Lager bei Kiew | WELT STREAM














