Die Brandenburger Schülerin Gina K. wollte im Rahmen eines Schülerpraktikums den politischen Betrieb kennenlernen. K., die auch Mitglied der AfD ist, wollte daher ihr Praktikum eine Woche beim brandenburgischen AfD-Landtagsabgeordneten Dennis Hohloch und eine Woche im Büro des Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier absolvieren. Doch die Schule lehnte die Pläne von K. bereits im Juli ab, wie die Berliner Zeitung berichtet.
Der Schulleiter Erik Dorow verwies in seinem Brief an die Eltern von K. auf den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule und darauf, dass es sich um eine schulische Veranstaltung handele. Ein Praktikum bei einer gesichert rechtsextremen Partei – als solche wird die AfD in Brandenburg eingestuft – sei mit den Bildungszielen des Brandenburgischen Schulgesetzes nicht vereinbar.
Die Bundes-AfD und die AfD Rheinland-Pfalz, der Landesverband von Münzenmaier, werden aktuell nur als rechtsextreme Verdachtsfälle eingestuft. Münzenmaier bot K. daher an, während des gesamten Praktikumszeitraums in seinem Bundestagsbüro arbeiten zu dürfen. Des Weiteren argumentierte Münzenmaier damit, dass K. das Praktikum weder bei der Partei noch bei der Fraktion machen wolle, sondern bei ihm als Bundestagsabgeordnetem.
DEUTSCHLAND: Putin geht bei Rache noch weiter! Russland reagiert auf Sanktionen I WELT STREAM













