Österreichs Rechte bei 41 Prozent – und die Dynamik bleibt

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Österreichs Rechte bei 41 Prozent – und die Dynamik bleibt
Bildquelle: Tichys Einblick

Gegen jede weitere Massenzuwanderung, gegen einen Missbrauch der Sozialhilfe-Gelder, für mehr Polizei gegen den Kampf gegen die Kriminalität, für ein neutrales Österreich und dazu Maßnahmen gegen die extreme Teuerung: Mit diesen Kernforderungen punktet die immer mehr in die bürgerliche Mitte rückende FPÖ in Österreich. Sie kommt in den jüngsten Meinungsumfragen auf 41 oder zumindest 38 Prozent, die Kanzlerpartei ÖVP auf magere 20 Prozent, die SPÖ nur noch auf 12 bis 14 Prozent. Die Sozialdemokraten werden nun auch von den Grünen überholt, die bei 15 Prozent liegen.

Bei der Kanzlerfrage ist Herbert Kickl, der Parteiobmann der FPÖ, mit 34 Prozent klar auf Platz 1, der amtierende Regierungschef der konservativen ÖVP, Christian Stocker, bleibt mit nur 13 Prozent auf Platz 2. Besonders hart für die SPÖ: Andreas Babler, ihren Noch-Parteichef und Vizekanzler, wollen nur noch 5 Prozent der Österreicher sehen, damit auch nur ein Drittel der SPÖ-Wähler. Das liegt wohl auch daran, dass der bekennende Marxist Babler aktuell von der eigenen Partei abmontiert wird und zwei „Aufpasser“ an seiner Seite akzeptieren muss, damit er noch einige Monate weiter Vizekanzler und SPÖ-Chef sein darf.

Die Krise der drei österreichischen Koalitionsparteien, also von ÖVP, SPÖ und der links-liberalen Mini-Partei Neos, ist aber nicht einfach passiert: Sie ist mit vielen schweren politischen Fehlern verschuldet – und erst daraus entwickelte sich die Dynamik, die nun die Rechtspartei FPÖ immer stärker wachsen lässt. Wie in Deutschland werden von den Regierungsparteien in Österreich die großen Probleme wie Massenzuwanderung, Kriminalität, eine offensive Verbreitung des radikalen Islam und die immer schmerzhafter spürbare Teuerung ignoriert oder mit einigen hohlen Phrasen kommentiert. So hat das kleine Österreich aktuell mehr als 105.000 syrische Migranten im Land, dazu kommen noch 80.000 Ukrainer sowie tausende Afghanen. Alleine Wien muss den Zuzug von 229.000 Menschen in nur elf Jahren managen, was absolut nicht konfliktfrei gelingt.

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