„Nationalhymne zum Schluss“: Bei einer AfD-Veranstaltung singen Siegmund und Chrupalla die DDR-Hymne mit

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„Nationalhymne zum Schluss“: Bei einer AfD-Veranstaltung singen Siegmund und Chrupalla die DDR-Hymne mit
Bildquelle: Apollo News

Bei einer Diskussionsveranstaltung der AfD Sachsen-Anhalt am Dienstagabend in Dessau ist neben der deutschen Nationalhymne auch die frühere Nationalhymne der DDR gesungen worden. Unter dem Titel „Keen Getue, keen Gemache, für den Frieden!“ diskutierten der AfD-Bundesvorsitzende Tino Chrupalla, der Landtags-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, der Schauspieler und Kabarettist Uwe Steimle und die frühere Grünen-Politikerin Antje Hermenau dort über das Thema „Frieden“ und die Zukunft der AfD – unter anderem in der Landesregierung von Sachsen-Anhalt.

Nach Ende der Diskussion stimmte Steimle, begleitet von einem Tubisten, zunächst ein eigenes, zu Corona-Zeiten geschriebenes Lied unter dem Titel „Los geht’s“ an, dessen Melodie sich teilweise an den bekannten Kanon in D-Dur des barocken Komponisten Johann Pachelbel anlehnt – dieser wurde nicht nur von Mozart und in der Popmusik verschiedentlich aufgegriffen, sondern liegt auch der früheren sowjetischen und heutigen russischen Nationalhymne zugrunde.

Steimle äußerte die Hoffnung, sein Lied könne zur „Hymne der AfD“ werden, da es Hoffnung vermittle. „Heimat, Frieden und Freiheit“ seien die Kernpunkte des Liedes – die drei Begriffe werden im Songtext in verschiedenste Kontexte gesetzt. Mit denen, die diese Werte nicht unterschrieben, rede man nicht, meinte Steimle unter dem Applaus von Chrupalla und Siegmund; viele Gäste der Veranstaltung erhoben sich von ihren Plätzen.

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