Nach der Eskalation im Nahen Osten gehen die politisch-ideologisch getriebenen Energiepreise erst recht durch die Decke. Schon jetzt zeichnet sich ab: Europa, vor allem Deutschland, wird energiepolitisch der Hauptverlierer. Jetzt rächt sich der Sanktions-Irrsinn der EU gegenüber Russland auf brutale Weise.
Der Gaspreis legte zu Wochenbeginn sprunghaft um rund 25 Prozent zu. Im europäischen Großhandel wurden am Mittag für die Lieferung einer Megawattstunde im April bis zu 48 Euro aufgerufen, was einen Verbraucherpreis von 10 bis 12 Cent pro Kilowattstunde inklusive Nebenkosten und Steuern bedeutet. Allerdings: Nur etwa die Hälfte des Verbraucherpreises ist direkt vom Großhandelspreis abhängig. Der Rest entfällt unter anderem auf Kosten für die Netznutzung oder die CO2-Steuer.
Auch die Ölpreise explodieren. Sie sind nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran so stark gestiegen wie seit vier Jahren nicht mehr. In der Spitze schnellte der Preis der Rohölsorte Brent am Montagmorgen (1. März) auf mehr als 82 US-Dollar pro Barrel hoch und lag damit 12 Prozent im Plus. Experten befürchten im Wochenverlauf 100 Dollar und mehr. An den Tankstellen rasen jetzt die Spritpreise.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











