Nach Apollo News-Anfrage: Widersetzen-Sprecher droht Ausschluss vom Deutschen Engagementpreis

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Nach Apollo News-Anfrage: Widersetzen-Sprecher droht Ausschluss vom Deutschen Engagementpreis
Bildquelle: Apollo News

Widersetzen-Sprecher Suraj Mailitafi droht ein Ausschluss vom Deutschen Engagementpreis 2026 (DEP). Das geht aus einer Antwort des Ausrichters, der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE), auf eine Anfrage von Apollo News hervor. Demnach prüfe die Bundesstiftung gegenwärtig „einen möglichen Widerspruch zu den Teilnahmebedingungen“ des DEP.

Hintergrund ist Mailitafis Rolle als Sprecher des antifaschistischen Aktionsbündnisses Widersetzen im Rahmen der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt Anfang Juli dieses Jahres. Im Nachgang der Anti-AfD-Proteste, bei denen es vonseiten linker und linksextremer Demonstranten zu massiver Gewalt gegen ein Reporterteam von Apollo News kam, solidarisierte sich Mailitafi unmissverständlich mit Gewalttätern in den eigenen Reihen. „Sie wollen eine Distanzierung von mir, die kann ich Ihnen aber nicht liefern, weil die Leute, die sich haben provozieren lassen, ebenfalls zur antifaschistischen Bewegung gehören“, stellte er damals in einem Interview mit dem Stern fest.

Dieses taktische Verhältnis zu politischer Gewalt könnte Mailitafi mit Blick auf den diesjährigen Deutschen Engagementpreis nun auf die Füße fallen. Denn die Teilnahmebedingungen des aus staatlichen Geldern finanzierten DEP legen ausdrücklich fest, dass das ausgezeichnete Engagement „auf Basis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ erfolgen muss.

Festgehalten wird dort außerdem: „Der DEP steht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, der Grundrechte und des Rechtsstaats. Ausrichtende von Engagementpreisen sind angehalten, diese Werte bei der Auswahl ihrer Nominierten zu berücksichtigen.“ Von der Teilnahme am Deutschen Engagementpreis kann ausgeschlossen werden, wer diese Werte und Regeln verletzt.

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