Auf der Fluchtroute über den Atlantik nach Europa kommt es immer wieder zu Gewalttaten und sexuellen Übergriffen unter den Migranten. Das berichtet Welt in einer umfangreichen Recherche über die tagelange Seereise mit wackligen Booten und die mangelnde Verfolgung der Straftaten durch europäische Behörden.
Vor allem die spanische Atlantikinsel El Hierro steht dabei im Mittelpunkt. Seit dem Ende der Corona-Pandemie kommen hier jeden Monat hunderte bis tausende Flüchtlinge aus westafrikanischen Ländern wie dem Senegal an (Apollo News berichtete). Denn El Hierro ist die südlichste der Kanarischen Inseln und deswegen nach einer sieben bis neun Tage langen und etwa 1.500 Kilometer langen Reise als erste europäische Insel zu erreichen.
2024 landeten 24.000 Flüchtlinge auf El Hierro – das Doppelte der Einwohnerzahl. „Wir werden zum neuen Lampedusa“, warnte deshalb bereits im Herbst 2023 zum Beginn der Flüchtlingsströme nach El Hierro dessen Regierungschef Alpidio Armas. Doch die Boote kamen weiterhin. Und mit ihnen Berichte von exzessiver Gewalt.
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