Bei Friedrich Merz und der Koalition der Kriegs-„Willigen“ wächst vor dem Zusammentreffen mit Donald Trump im Weißen Haus die Nervosität. Schon vor dem Gipfeltreffen mit Wladimir Putin in Alaska hatte Trump unmissverständlich klargemacht, dass er sich von den Europäern nichts vorschreiben lassen werde.
Unruhe bereitet dem eilig zusammengetrommelten Tross vor allem eine Äußerung Trumps vom Sonntagabend. Selenskyj könne „den Krieg sofort beenden“, schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform „Truth Social“ und machte auch klar, auf welchem Weg: Keine Rückgabe der Krim und vor allem, in Großbuchstaben: Keine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine.
Bei den „sieben Zwergen“, die sich als Schützenhilfen für Selenskyj selbst nach Washington eingeladen hatten – außer Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dem britischen Premier Keir Starmer, Italiens Premierministerin Giorgia Meloni und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb sind auch noch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte auf dem Weg – steigt die Sorge, vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
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