Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) in Sachsen-Anhalt warnt nun auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) vor angeblich dramatischen Folgen einer Kündigung der Rundfunkstaatsverträge durch die AfD bei einer Regierungsbeteiligung.
Mit der Aktion „Funkstille“ will der Sender nach eigener Aussage zeigen, welche Formate es bei einer Kündigung des NDR-Staatsvertrages und des Medienstaatsvertrages im Radio und Fernsehen in Mecklenburg-Vorpommern nicht mehr geben könnte.
Hintergrund ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September. Die AfD hat angekündigt, im Falle einer Regierungsübernahme die Rundfunkstaatsverträge zu kündigen. Laut NDR wurden im Rahmen von „Funkstille“ zuletzt auf NDR1 Radio MV jeweils Beiträge angekündigt, worauf dann aber einige Sekunden Stille gefolgt seien sowie eine Moderation. Eine Partei oder Positionen aus einem Wahlprogramm würden in den Beiträgen nicht erwähnt, betonte der Sender – dass es um die AfD geht, dürfte trotzdem fast jedem Hörer klar sein.
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