Die linke Kampagnenorganisation Campact hatte einen Boykottaufruf gegen zahlreiche rechte und angeblich AfD-nahe Kanäle und Medien gestartet: Unternehmen sollten nicht mehr bei den YouTube-Videos der Betroffenen werben. Einige Unternehmen, darunter die Drogeriekette dm, kündigten daraufhin an, ihre Sperrliste bei YouTube zu aktualisieren. Doch nun hat der Chef der Drogeriekette dm, Christoph Werner, gegenüber der Welt klargestellt, dass neue Medien von der Aktualisierung der Sperrliste nicht betroffen seien.
So sprach die Welt ihn auf Apollo News, Nius, Tichys Einblick und die Schweizer Weltwoche an, die allesamt auf der Boykottliste Campacts gelandet waren: „Es geht hier um die automatisierte Ausspielung von Werbung auf YouTube. Die von Ihnen gerade genannten Medien sind davon bei uns nicht ausgeschlossen“, meinte Werner dazu.
Stattdessen wirft Werner Campact vor, politischen Druck auf Unternehmen auszuüben. Über die Methoden der NGO meint der Unternehmenschef: „Das können die machen, solange sie kein Gesetz verletzen. Die entscheidende Frage ist: Wie gehe ich damit um, wenn ich mit so etwas konfrontiert werde?“ Denn Campact sei keine Behörde, der man Auskunft geben müsste, so Werner: „Ich lasse mich von einer NGO nicht verhören und bedrohen. Das steht denen nicht zu.“
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