Der frühere Wirtschaftsweise Christoph Schmidt, seit 2002 Präsident des RWI Leibniz-Wirtschaftsforschung, wird im Sommer Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Im Handelsblatt spricht er über den Standort Deutschland – und was anders ist als zu Zeiten der Agenda 2010.
NIUS dokumentiert wichtige Aussagen.
„Ich glaube, heute ist die Situation kritischer. Wir haben eine deutlich gealterte Bevölkerung und eine geopolitische Lage, die äußerst herausfordernd ist. Zwischen 1990 und 2020 hatten wir 30 Jahre, die sehr viel für den wirtschaftlichen Aufschwung weltweit gebracht haben, etwa mit der Integration Chinas. Schröder hatte angekündigt, die Arbeitslosigkeit zu halbieren. Das ist gelungen, aber erst nach seiner Amtszeit. Heute müsste Bundeskanzler Friedrich Merz alles daransetzen klarzustellen: Wir machen diese Reformen, weil es das einzig Richtige für dieses Land ist, sie werden aber nicht gleich alles wieder ins Positive drehen.“
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