Israels Präsident Isaac Herzog hat kurz vor dem dritten Jahrestag des Hamas-Massakers 50 junge deutsche Politiker empfangen. Mitgereist sind Mitglieder der Jungen Union, der Jusos, der Jungen Liberalen und der Grünen Jugend. Der Juso-Bundesvorstand wollte sich an der Delegation allerdings ausdrücklich nicht beteiligen.
„Während die Welt drei Jahre seit dem Massaker vom 7. Oktober begeht, dankte Präsident Herzog den Delegierten für ihren Besuch“, teilte sein Büro mit. Er habe die Teilnehmer dazu aufgerufen, „den Dialog und die Zusammenarbeit mit ihren israelischen Partnern fortzusetzen“ und damit die deutsch-israelischen Beziehungen zu stärken. Diese seien „für beide Nationen von strategischer Bedeutung“.
Die Jusos machten anschließend klar, dass sie offiziell nicht Teil der Reise sein wollen. „Der Bundesvorstand der Jusos hat sich aktiv gegen die Teilnahme an dieser Delegation entschieden“, schrieb die SPD-Jugendorganisation unter den X-Beitrag.
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