Die Ermittlungen gegen den früheren BND-Präsidenten August Hanning führen offenbar nach Aserbaidschan. Nach Informationen des Spiegel soll der 80-Jährige geheime Unterlagen seines ehemaligen Dienstes für eine Analyse genutzt haben, die für einen aserbaidschanischen Geheimdienstmitarbeiter bestimmt gewesen sein soll.
Hanning wurde am Dienstagmorgen festgenommen. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm unter anderem landesverräterische Ausspähung, versuchten Landesverrat und geheimdienstliche Agententätigkeit vor. Er soll sich auch nach seinem Ausscheiden aus dem Staatsdienst über Jahre unerlaubt Zugang zu geheimen BND-Informationen verschafft und diese weitergegeben haben.
Nach dem Bericht des Spiegel prüfen die Ermittler Verbindungen Hannings zu einem Agenten Aserbaidschans. Für eine schriftliche Analyse soll der frühere Geheimdienstchef Dokumente verwendet haben, die als „geheim“ eingestuft waren. Beschafft haben soll sie sein ehemaliger Büroleiter Manfred D.
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