Wer das politische Agieren von Friedrich Merz gerade während seiner Regierungszeit beobachtet, der kann nur zu einem Schluss kommen: Friedrich Merz interessiert sich nur für Friedrich Merz. Er ist der Ego-Kanzler. Zwar steht über dem Reichstag „Dem deutschen Volke“, aber das Handeln von Friedrich Merz legt nahe: Das kümmert ihn wenig.
Hier sind die 5 wichtigsten Punkte, die Merz’ vollständige Entkoppelung noch einmal eindrücklich belegen:
Anfang 2025 drückte Friedrich Merz mit alten Mehrheiten im Bundestag die Lockerung der Schuldenbremse durch. Das ging nur mit den Stimmen der Grünen und der SPD. 500 Milliarden Euro – das größte Schuldenpaket der Nachkriegsgeschichte. Das war das Begrüßungsgeschenk für die SPD. Ziel: Gefügigmachung und Koalitionsfrieden, im Zentrum stand die Machtzementierung von Friedrich Merz.
Dass hier eines seiner größten Wahlversprechen, nämlich die Unantastbarkeit der Schuldenbremse, gebrochen wurde – egal, was kümmert ihn sein Geschwätz von gestern. Denn alles wurde dem Traum des Herrn Merz vom Bundeskanzlersein untergeordnet.
Kaum im Amt, verlegte Merz seinen Fokus rasch auf die Außenpolitik und suchte das internationale Rampenlicht. Er stilisierte sich zum „Außenkanzler“, dessen Politik angeblich auch nach innen wirke. Auch hier wurde dem aufmerksamen Betrachter schnell klar: Dringend notwendige, harte Reformen im eigenen Land wurden zugunsten prestigeträchtiger Termine vernachlässigt. Auch hier stand im Fokus des Friedrich Merz: Friedrich Merz.
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