Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ließ im Frühjahr drei linke Buchhandlungen nach einer Abfrage beim Verfassungsschutz vom Deutschen Buchhandlungspreis streichen. Eine davon war die Göttinger Buchhandlung Rote Straße. Jetzt gehört mit Assoziation A ein Verlag zu den Gewinnern des Deutschen Verlagspreises, der aus einem Verlagsprojekt der Roten Straße hervorgegangen ist. Das berichtet das Magazin Glut.
Assoziation A steht auf der offiziellen Liste der 85 Preisträger, die Weimer Ende September bekanntgab. Der Verlag entstand 2001 aus dem Hamburger Verlag Libertäre Assoziation und dem Verlag der Buchläden Schwarze Risse/Rote Straße. Bereits zuvor hatten die beteiligten Buchläden und Verlage zusammengearbeitet.
Die Rote Straße gehörte dagegen zu den drei Buchhandlungen, die Weimers Behörde beim Deutschen Buchhandlungspreis nicht auszeichnete, obwohl sie von der unabhängigen Jury vorgeschlagen worden waren. Betroffen waren außerdem der Golden Shop in Bremen und der Berliner Buchladen Zur schwankenden Weltkugel.
SACHSEN-ANHALT: SPD-Protest gegen AfD-Durchmarsch ‒ CDU in Erklärungsnot | WELT LIVESTREAM











