Kurz vor der Schicksalswahl in Schweden: Rechtes Lager legt zu, Sozialdemokraten verlieren deutlich

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Kurz vor der Schicksalswahl in Schweden: Rechtes Lager legt zu, Sozialdemokraten verlieren deutlich
Bildquelle: Apollo News

Am Sonntag der kommenden Woche wählen die Schweden ein neues Parlament. Vier Jahre lang wurde das Land von den sogenannten Tidö-Parteien regiert – die Mitte-Rechts-Regierung wurde dabei von den rechten Schwedendemokraten gestützt. Trotz beachtlicher Erfolge in Bereichen wie Migration, Bekämpfung der Clankriminalität und Wirtschaft drohte der Regierung bisherigen Umfragen zufolge die Abwahl. Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Novus lässt das Regierungslager nun jedoch wieder hoffen.

Der Umfrage im Auftrag des schwedischen Fernsehsenders TV4 zufolge hat sich der Abstand zwischen dem Mitte-Rechts-Bündnis und den vier Parteien des linken Lagers deutlich verringert. Während der Abstand vor wenigen Tagen noch bei 6,9 Prozentpunkten lag, schmolz er auf lediglich 2,6 Prozentpunkte. In Schweden ist es üblich, Umfrageergebnisse auf eine Nachkommastelle genau zu veröffentlichen.

Profitiert haben davon vor allem die Schwedendemokraten und die Liberalen. Die von Jimmie Åkesson angeführten Schwedendemokraten konnten um 1,6 Prozentpunkte zulegen und kommen nun auf 20,7 Prozent. Damit liegen sie inzwischen deutlich vor der konservativen Moderaten Partei von Ministerpräsident Ulf Kristersson, die auf 17,2 Prozent kommt.

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