152 von 471 abgelehnten Asylbewerbern aus Westbalkanstaaten auf der sogenannten Coesfeld-Liste sollen seit Herbst 2024 insgesamt 568 Straftaten begangen haben. Von den insgesamt 471 Personen auf der Liste sollen bislang lediglich fünf Deutschland verlassen haben.
Die Zahlen gehen nach einem Bericht des Kölner Stadt-Anzeigers aus nordrhein-westfälischen Sicherheitskreisen hervor. Rechnerisch entfallen damit auf jeden der 152 straffällig gewordenen Ausreisepflichtigen fast vier Straftaten. Unklar ist bislang, wie viele Personen bereits vor der Erstellung der Liste mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren und um welche Delikte es sich im Einzelnen handelt.
Die Liste war im November 2024 Gegenstand eines Hilfsangebots der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) in Coesfeld. Die Behörde bot dem Kölner Ausländeramt an, für alle 471 abgelehnten Asylbewerber Passersatzpapiere und weitere für eine Abschiebung erforderliche Dokumente zu beschaffen.
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