Klimaneutralität wird viel teurer als geplant – Unternehmen und Privatleute zahlen

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Klimaneutralität wird viel teurer als geplant – Unternehmen und Privatleute zahlen
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Für das freiwillig politisch gesetzte Ziel der Klimaneutralität müssen die deutschen Privathaushalte und Unternehmen noch mehr zahlen als bisher erwartet: Bis 2045 gibt es jetzt 20 Prozent Preisaufschlag: sechs statt der bisher veranschlagten fünf Billionen Euro. Umgerechnet sind das rund 290 Milliarden Euro pro Jahr.

Das Ziel der Klimaneutralität steht im Bundes-Klimaschutzgesetz. Nach § 3 Absatz 2 müssen die Treibhausgasemissionen bis 2045 so weit gemindert werden, dass Netto-Treibhausgasneutralität erreicht wird. Das Gesetz wurde 2021 nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts verschärft. Damals zog die Politik das Ziel von 2050 auf 2045 vor.

In einer Studie aus der Zeit des Urteils hatte das Prognos-Institut im Auftrag der KfW noch einen Bedarf von fünf Billionen Euro Investitionen ermittelt. Jetzt die neuen Zahlen: Es wird 20 Prozent teurer.

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