Keine Fremdgefährdung festgestellt: Mutmaßlicher Doppelmörder von Bremen war noch im April in einer Psychiatrie

vor 2 Monaten

Keine Fremdgefährdung festgestellt: Mutmaßlicher Doppelmörder von Bremen war noch im April in einer Psychiatrie
Bildquelle: Apollo News

Am Freitag wurde in Fähr-Lobbendorf im Norden Bremens ein Ehepaar mit einer Stichwaffe getötet – die Polizei fahndet nun öffentlich nach dem mutmaßlichen Täter Brandon Sami Caglar. Der 22-Jährige war bereits polizeibekannt. Anwohner hatten gegen 14 Uhr einen laut schreienden und verletzten Mann auf der Straße gemeldet. Der Mann verstarb noch am Tatort. Im Keller eines Mehrfamilienhauses wurde zudem seine 35-jährige Ehefrau tot aufgefunden. Das Ehepaar hinterlässt eine zweijährige Tochter.

Getötet worden sein sollen sie von dem 22-jährigen deutschen Staatsbürger Brandon Sami Caglar. Wie Nius berichtet, soll er der Frau im Keller mit einer selbstgebauten Lanze in den Kopf gestochen haben. Der Mann wurde unterdessen zweimal am Oberkörper getroffen. Einsatzkräfte sollen die Tatwaffe bereits sichergestellt haben. Die Mordkommission ermittelt weiterhin.

Bereits im April war er bei der Polizei aufgefallen: Wie die Polizei nun mitteilte, hatten Nachbarn damals Schüsse, offenbar aus einem Druckluftgewehr, gemeldet. Als Beamte eintrafen, sei der 22-Jährige aus einem Fenster gesprungen und habe sich in einem Gebüsch versteckt. Dann habe er mit einer Langwaffe mit einem Messer an der Spitze Stichbewegungen in Richtung der Beamten gemacht. Mithilfe eines Tasers wurde der Mann festgenommen – in seiner Wohnung wurden unter anderem eine Gaspistole und ein Teleskopschlagstock gefunden.

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