Inflationierung der EU-Schulden: Nach Bitcoin steht jetzt auch die Haltefrist von Gold zur Disposition

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Inflationierung der EU-Schulden: Nach Bitcoin steht jetzt auch die Haltefrist von Gold zur Disposition
Bildquelle: Apollo News

Hard Assets, also harte Vermögenswerte, heißen so, da ihre Angebotsseite nicht manipulierbar ist. Im Falle des stabilsten Geldes der Welt, Gold, kennt man das Mengenwachstum: Es schwankt durch die Aktivität der Minenbetreiber zwischen 1,5 und 1,7 Prozent im Jahr – angesichts der Geldschwemme der herkömmlichen Währungen eine vernachlässigbare Größe.

Im Falle von Bitcoin, dem digitalen Gold, ist die Rate mathematisch programmiert. Sie halbiert sich alle vier Jahre. Sie liegt derzeit bei rund 0,82 Prozent und wird im Jahr 2140 auf null Prozent fallen, wenn die maximale Menge von 21 Millionen Grundeinheiten erreicht ist. Eine darüber hinausgehende Inflation gibt es nicht.

Dem modernen Staat sind diese Hard Assets naturgemäß ein Dorn im Auge. Soziale Füllhornpolitik und Staatswirtschaft verschlingen ungeheure Ressourcen und können nur durch Ausweitung der Kreditmenge am Leben gehalten werden. Sie sind aber die Machtbasis der modernen politischen Eliten.

In diesen Kreisen redet man ungern über Gold, Bitcoin und Co. Denn staatliche Währungen wie Euro oder Dollar verlieren im Zeitverlauf ihre Kaufkraft – unvermeidlich, ausnahmslos. Und die Politik tut alles, um diese Entwicklung noch zu beschleunigen.

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