Greta Thunberg ist wieder auf Protesttour: Diesmal führt sie ihr politischer Aktivismus nicht zu einer Klimakonferenz oder auf ein Schiff Richtung Gazastreifen, sondern in den Pariser Vorort Saint-Denis. Dort solidarisiert sich die 23-jährige Schwedin mit Schülern und jungen Migranten, die gegen Missstände im französischen Bildungssystem und das Vorgehen der Sicherheitskräfte protestieren.
Thunbergs Protest-Tourismus nach Paris sorgt jedenfalls erneut für Schlagzeilen: Laut französischen Medien traf die schwedische Aktivistin Migranten-„Schulkinder“ in Saint-Denis und trug dabei eine palästinensische Keffiyeh.
Als die damals 15-jährige Schwedin 2018 mit ihrem Schulstreik für den Klimaschutz weltberühmt wurde, verkörperte sie eine neue Generation politisch engagierter Jugendlicher. Mit ihrer kompromisslosen Kritik an Regierungen und Konzernen mobilisierte sie Millionen Menschen. Aus der jungen Klimaschützerin ist inzwischen eine Dauer-Aktivistin geworden, die sich zu immer mehr internationalen Konflikten positioniert. Der Klimaschutz, einst ihr alles überragendes Anliegen, ist nur noch eines von mehreren Themen.
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