Die CDU diszipliniert ihre möglichen Abweichler: Keiner ihrer Abgeordneten in Sachsen-Anhalt traut sich in der Fraktionssitzung, gegen den Boykott der Ministerpräsidentenwahl zu stimmen. Damit werden die CDU-Mandatsträger nicht an der geheimen Wahl teilnehmen. So soll verhindert werden, dass einer oder mehrere von ihnen doch für Ulrich Siegmund von der AfD stimmt.
Im ersten und zweiten Wahlgang werden Abwesenheiten so gezählt wie Nein-Stimmen. Damit wird die Geheimheit der Stimmabgabe unterlaufen.
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