Infineon als Gegenmodell: Wie ein deutscher Halbleiterkonzern der Standortkrise trotzt

vor 3 Monaten

Infineon als Gegenmodell: Wie ein deutscher Halbleiterkonzern der Standortkrise trotzt
Bildquelle: Apollo News

Infineon trumpft auf, zumindest an der Börse. Anfang Juni 2026 sprang die Marktkapitalisierung des Münchner Halbleiterherstellers erstmals über die Marke von 100 Milliarden Euro. Auch beim Aktienkurs wurde ein neues Allzeithoch erreicht. Laut TradingView erreichte die Aktie am 3. Juni knapp 88 Euro je Anteil.

Mittlerweile ist der Kurs zwar wieder etwas zurückgekommen und hat sich bei rund 77 Euro je Aktie eingependelt (Stand: 11. Juni). Doch selbst nach dieser Korrektur bleibt Infineon die auffälligste DAX-Geschichte des bisherigen Börsenjahres: Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert des Konzerns in etwa verdoppelt. Kein anderer Wert im deutschen Leitindex kommt 2026 bislang auch nur annähernd auf eine vergleichbare Entwicklung.

Am ehesten kann noch Siemens Energy mithalten – allerdings mit einem Kursplus von etwas mehr als 40 Prozent und daher mit deutlichem Abstand. Nur eine Handvoll DAX-Konzerne ist überhaupt noch wertvoller: die Deutsche Telekom, Allianz, SAP, Siemens und Siemens Energy. Infineon ist inzwischen das sechstwertvollste Unternehmen im DAX.

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