Wenn irgendwo auf der Welt eine Vollversammlung oder eine Demo stattfindet, ist sie dabei: Greta Thunberg. Sie versucht es jedenfalls. Aber es ist gar nicht so leicht, dem Zeitgeist hinterherzuhecheln. In letzter Zeit geht es meist daneben.
Man könnte sagen: Auf den Demos, auf denen Greta Thunberg heute auftaucht, ist sie fehl am Platz. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes aus der Zeit gefallen. Das war mal anders.
Als Schülerin wollte sie einst erreichen, dass die Schule für mehr Klimaschutz streikt. Nicht nur ihre in Schweden, alle Schulen dieser Welt. Sie wollte immer global sein, was sonst? Das war 2018. Sie war 15 und wirkte meist wie ein kleines ungezogenes Mädchen, das schlecht gelaunt ist, wenn es seinen Willen nicht kriegt.
Thunberg im Jahr 2018
Bei Greta Thunberg ging es um nichts anderes als um die Rettung der Welt vor der Klimakatastrophe. Aus ihren Protesten erwuchs die internationale Streikbewegung „Fridays for Future“. Man kann sagen: Die ganze Welt bewunderte sie. Auch Angela Merkel hing an ihren Lippen. Beim UN-Klimagipfel 2019 in New York schleuderte Thunberg den Delegierten aus aller Welt ihre zehn Gebote entgegen, die aber nur einen Satz lang waren: „How dare you!“ Angela Merkel nannte die Rede einen „Weckruf“.
BUNDESTAG: Bärbel Bas wird entlassen! Friedrich Merz gibt Regierungserklärung ab | LIVESTREAM











