Kriegsgeil – paranoid – brandgefährlich
Roderich Kiesewetter, der knarzige CDU-Oberst mit dem dritten Weltkrieg im Sturmgepäck, weiß die Antwort auf alle Fragen: Der Russe war’s. Egal, worüber er gerade redet – Digitalisierung, Weltwirtschaft, China, EU-Patrouillen im Mittelmeer –, über kurz oder lang landet er doch wieder bei seiner Hauptobsession: Der Russe muss endlich geschlagen werden.
Meist kennt der CDU-Krieger sowieso nur ein Thema: Ukraine, Ukraine, Ukraine. Wenn es nach Roderich Kiesewetter geht, kann gar nicht genug an deutschen Steuermilliarden, Waffen- und sonstigen Hilfslieferungen in das Fass ohne Boden des Korruptions-Eldorados am Dnepr geworfen werden.
Über goldene Toilettenschüsseln und Säcke von Bargeld in den Protzvillen prominenter Selenskyj-Gefolgsleute redet Kiesewetter selbstverständlich nicht. Wo der Schneekönig von Kiew doch „uns“ und „unsere Werte“ verteidigt. Da versteht Kiesewetter keinen Spaß. In seiner Schwarz-Weiß-Welt ist die Ukraine nämlich „Europas erste Verteidigungslinie“, und wenn die fällt, dann sind andere Länder und am Ende auch Deutschland selbst als nächstes dran.
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