Nach dem Anschlag am 29. Juni, der das Fürstentum erschüttert hat, konnte die Täterin Anastasia Berezovskaya (39) trotz einer weltweiten Interpol-Fahndung ungehindert durch Frankreich, Österreich und Deutschland wieder zurück in die Ukraine reisen und auch dort die gut kontrollierte Grenze passieren. Nur acht Tage nach dem Attentat wurde jetzt die tote Auftragsmörderin nahe einem Gelände bei Kiew entdeckt, das dem ukrainischen Geheimdienst als Filiale dienen soll.
Die Ukrainska Pravda berichtet, dass zwei Verdächtige im Zusammenhang mit dem Tod von Berezovskaya festgenommen wurden, darunter ein Offizier des ukrainischen Militärgeheimdienstes (HUR) und ein ehemaliger Polizist.
Die Zeitung schreibt zudem, dass Berezovskaya die Ukraine zuletzt im März 2025 verlassen hatte und am 1. Juli – bereits zwei Tage nach dem Bombenanschlag in Monaco – zurückgekehrt war. Ermittler in Monaco vermuten auch eine mögliche Beteiligung des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU (Security Service of Ukraine). Berezovskaya hatte einen Wohnsitz in Deutschland – sie soll dort mehrere Monate als Flüchtling gelebt haben.
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